HybridAusreichend Plätze
Die Insolvenzverordnung
Die Insolvenzordnung bemüht sich um die Förderung der Sanierung, Stärkung der Gläubigerautonomie und eine gerechte Verteilung der Insolvenzmasse. Daneben soll dem Schuldner Gelegenheit gegeben werden, sich von seinen restlichen Schulden zu befreien. Dieses Spannungsverhältnis lässt einige Regelungen der Insolvenzordnung auf den ersten Blick als unverständlich erscheinen.
Ziel des Seminars ist es, Verständnis für die Regelungsbereiche der Insolvenzordnung zu erlangen. Die einschlägige Rechtsprechung, die Leit- und Richtlinien und die Regelungen, die die Gläubiger betreffen, werden eingehend dargestellt, damit Forderungsausfälle vermieden werden und vor, bzw. während eines Insolvenzverfahrens möglichst effizient und taktisch richtig vorgegangen werden kann.
Inhalte
- Die frühere Rechtslage
- Besondere Verfahren
- Steuern und sonstige kommunale Geldforderungen im Insolvenzverfahren
- Verhalten der Kommune im Insolvenzverfahren
- Internationales Insolvenzrecht im Überblick
- Anträge, Muster, Vordrucke
- Diskussion und Erfahrungsaustausch
Für wen eignet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit offenen Forderungen, insolvenzgefährdeten Schuldnern oder laufenden Insolvenzverfahren befasst sind und ihre Kenntnisse zur Insolvenzordnung vertiefen möchten. Angesprochen sind sowohl Beschäftigte, die regelmäßig mit entsprechenden Fällen arbeiten, als auch Mitarbeitende, die sich einen fundierten Überblick über die für Gläubiger relevanten Regelungen verschaffen möchten.
Dozentinnen & Dozenten
Peter Rothfuss
ist Dipl.. jur. und Stadtrechts- direktor a.D., war langjähriger Leiter der zentralen Beitreibungsabteilung der Landeshauptstadt Stuttgart. Er berät und betreut öffentlich-rechtliche Körperschaften, ist Autor mehrerer Sachbücher und nimmt verschiedene Lehraufgaben in der Fortbildung wahr.