HybridAusreichend Plätze
Refinanzierung naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen
Der Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft ist für Städte und Gemeinden nicht nur fachlich, sondern auch finanziell eine Herausforderung. Die Refinanzierung der dabei entstehenden Aufwendungen wirft in der Praxis häufig rechtliche und kalkulatorische Fragen auf.
In diesem Seminar lernen Sie, wie die §§ 135 a ff. BauGB in der kommunalen Praxis angewendet werden können, um Ausgleichsmaßnahmen rechtssicher und verursachungsgerecht zu refinanzieren. Behandelt werden die Festsetzung von Ausgleichsmaßnahmen in Bebauungsplänen, die Nutzung von Ökokonten, Aufwandsermittlung und Kostenverteilung sowie die Heranziehung der Beitragspflichtigen.
Anhand praxisnaher Beispiele und aktueller Rechtsprechung wird aufgezeigt, wie Kommunen Ausgleichsmaßnahmen effizient umsetzen und ihre Kosten transparent und rechtssicher abrechnen können.
Inhalte
- Rechtliche Grundlagen im Überblick
- Eingriffsregelung und Bauleitplanung, Berücksichtigung von Erschließungsanlagen
- Struktur der §§ 135a ff. BauGB
- Realisierung der Ausgleichsmaßnahmen durch die Gemeinde
- Aufwandsermittlung, Verteilung der Kosten
- Heranziehung der Beitragspflichtigen, Fälligkeit, Vorauszahlung, Verjährung
Für wen eignet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Kämmerei, Bauverwaltung und Stadtplanung, die mit der Finanzierung und Abrechnung von naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen befasst sind und rechtssichere Vorgehensweisen bei der Anwendung der §§ 135 a ff. BauGB kennenlernen möchten.
Dozentinnen & Dozenten
Markus Stroh
ist Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und arbeitet im Baurechtsamt der Landeshauptstadt Stuttgart.
Wissen, wie Sie Ausgleichsmaßnahmen rechtssicher refinanzieren und verursachungsgerecht abrechnen