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Bautechnik: Risse an Gebäuden
Risse an Gebäuden werden von Laien häufig überschätzt und selbst Fachleute beurteilen sie nicht immer richtig. Nicht jeder Riss ist ein Setzungsriss: Oft entstehen sie durch Trocknungsprozesse oder Schwindverhalten. Doch auch scheinbar harmlose Risse können in Summe hohe Sanierungskosten verursachen, während einzelne Risse sogar die Standsicherheit gefährden können.
In diesem Seminar erhalten Sie einen systematischen Überblick von den Grundlagen der Rissentstehung bis hin zu Möglichkeiten der Sanierung und Vermeidung. Anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Gutachterpraxis werden Risse in verschiedenen Baustoffen wie Holz, Stahlbeton, Estrich, Putz, Mauerwerk und WDVS anschaulich dargestellt. Ziel ist es, klare Kriterien zu erlernen, um harmlose von schwerwiegenden Rissen zu unterscheiden und fachgerechte Maßnahmen einzuleiten.
Inhalte
- Erkennungsmerkmale verschiedener Arten von Rissen
- Baustofftypische Risse
- Professionelle Rissaufnahme und Rissdokumentation
- Wann ist ein Riss ein Mangel oder ein Schaden?
- Technische und optische Bewertung von Rissen
- Risse durch Eigenspannungen, statische Überlastung, Baugrundeinwirkungen
- Risse infolge von Deckendurchbiegung und Auflagerverdrehung
- Risse fachgerecht sanieren oder doch lieber den Maler rufen?
Für wen eignet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Sachverständige, Immobiliengutachter*innen, Architekt*innen, Ingenieur*innen sowie Fachleute der Bau- und Immobilienwirtschaft, die Risse zuverlässig beurteilen und passende Sanierungsmaßnahmen planen möchten.
Dozentinnen & Dozenten
Dipl.-Ing. Ralf Schumacher
ist ö.b.u.v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden sowie Wärme-, Feuchte-, Schallschutz. Er ist seit 1998 Dozent bei der DIA und Leiter des Aufbaustudiengangs: "Bewertung von Bauschäden".
Wissen, wie Sie Risse an Gebäuden richtig beurteilen und fachgerecht sanieren