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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) in der Praxis – für Einsteiger*innen
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) unterstützt dabei, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitenden zu erhalten bzw. wiederherzustellen und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen. Arbeitgeber sind nach § 167 Abs. 2 SGB IX verpflichtet, Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ein BEM anzubieten.
Das Seminar vermittelt Einsteiger*innen die wesentlichen Grundlagen und Ziele des BEM und zeigt, wie das Verfahren systematisch gestaltet werden kann. Sie lernen die einzelnen Schritte der BEM-Prozesskette sowie die beteiligten inner- und außerbetrieblichen Akteure kennen und erfahren, welchen Nutzen ein strukturiertes BEM für die Beteiligten bietet.
Praxisbeispiele verdeutlichen wichtige Qualitätsmerkmale und Erfolgsfaktoren und zeigen typische Fallstricke auf. So erhalten Sie eine fundierte Orientierung für die Übernahme und praktische Umsetzung von Aufgaben im Betrieblichen Eingliederungsmanagement.
Inhalte
- Auf einen Blick: Grundlagen und Ziele des BEM
- Argumente für das BEM, Nutzen von BEM für alle Beteiligten
- Der systematische, einzelfallübergreifende Ansatz – die Prozesskette im BEM
- Inner- und außerbetriebliche Akteure im BEM
- Qualitätsmerkmale und Erfolgsfaktoren aus der Praxis sowie Fallstricke im BEM
- Praxisbeispiele und Transfer in die Praxis
Für wen eignet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Beschäftigte, die neu mit Aufgaben im Betrieblichen Eingliederungsmanagement betraut sind. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus Personalabteilungen, BEM-Beauftragte, Führungskräfte, Mitglieder von Personal- und Betriebsräten sowie Schwerbehindertenvertretungen.
Dozentinnen & Dozenten
Nicole Goy
Sachgebietsleitung BEM, LHS Stuttgart
Wissen, wie ein Betriebliches Eingliederungsmanagement systematisch gestaltet und in der Praxis umgesetzt wird.